13.02.06
ICQ muss weg
Link: http://mandrill.fuxx0r.net/icq-muss-weg.html
Wie ich gerade gelesen habe, steht in den Nutzungsbedingungen zu ICQ:
You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ Inc. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it.
Zu deutsch: Die Rechte an allen Programmen, Algorithmen, Gedichten, Bildern, Geschichten etc, die ich über ICQ verbreite, trete ich damit an ICQ Inc. ab. ICQ Inc. darf damit machen, was es will; auch: sie verkaufen.
Diese Bedingung ist dreist und völlig inakzeptabel.
Dem stimme ich zu. Ich selber habe auch schon einen Jabber-Account bei KDETalk.net, aber mich noch nicht mit den erwähnten "Transports" beschäftigt.
Ich werde zukünftig also besser aufpassen, was ich über ICQ verschicke und denke mal, dem ein oder anderen war dieser Umstand auch noch nicht bekannt..
14 Kommentare
Der Big Brother der Stasi lässt grüßen...
http://bytebreaker.by.funpic.de/icq.html
Was lernen wir daraus, wichtige Inhalte nur noch ueber verschluesselte E-Mails versenden... :)
richtich :)ich nehme übrigens gerne jabber-IDs per ICQ an. Dann kann ich mit Kopete auch Dateien verschicken.
1. Die rechtliche Lage dafür ist relativ eindeutig: Solche "Verträge" sind nichtig ;). Auch in den USA. Da gab es auf Slashdot und co schon einige Auseinandersetzungen drüber. Der Link der von Dany gepostet ist, sehe ich mal als "Panikmache".
2. Meistens gehen Übertragungen von Nachrichten nicht über den Server, sondern direkt an den anderen Rechner. ICQ bekommt von diesen Nachrichten nix mit.
3. Wenn man nicht über den ICQ-Client sondern mit einem alternativen Client drauf zugreift bestätigt man die Bedingungen nie...
Aber natürlich ist Jabber viel besser und sehr zu empfehlen. Z.b. wg. der integrierten Verschlüsselung der Nachrichten ;).
Das Copyriht des angloamerikanischen Rechts unterscheidet sich im Übrigen sehr wohl von dem deutschen Urheberrecht.
Abgesehen davon steht neben dem juristischen der moralische Aspekt.
Der Link ist in meinen Augen keine Panikmache, sondern ein persönliches Statement (wenn auch etwas pathetisch), das letzendlich, ebenso wie Daniels oder Deins, in 'Werbung' für Jabber mündet.
